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Katharina Reuter

Unsere Autorin

Katharina R., Nageldesignerin im N&BF-Team

Katharina R.

Nageldesignerin · Redaktion Nagelpflege & Gesundheit

Moin, ich bin Katharina. Bei mir dreht sich alles um eine Sache: gesunde, gepflegte Nägel. Seit gut zwölf Jahren arbeite ich im Nageldesign, seit fünf Jahren gehöre ich fest zum N&BF-Team. Hier im Magazin zeige ich dir, wie du deine Naturnägel stärkst, schonend pflegst und auch ohne viel Schnickschnack richtig schön bekommst.

Wie ich zur Nagelpflege kam

Ehrlich gesagt über den Frust: Meine eigenen Nägel waren jahrelang dünn und brüchig, ich hab sie kaputtgespart und kaputtlackiert. Irgendwann wollte ich verstehen, was so ein Nagel eigentlich braucht, und bin geblieben. Aus der Neugier wurde ein Handwerk, und aus dem Handwerk eine echte Leidenschaft für alles, was den Naturnagel stark macht. Ich komme aus Norddeutschland, lebe mit meinem Mann und unseren zwei Kindern in der Nähe von Hamburg, und mein Tag startet meistens viel zu früh, dafür mit Tee und Blick auf den ersten ruhigen Moment am Pflegetisch.

Katharina R. pflegt ihre natuerlichen Naegel mit einem Tropfen Nageloel
Pflege zuerst: Ein Tropfen Nagelöl am Abend wirkt oft mehr als jeder Lack.

Pflege geht vor Optik, immer

Ich schreibe nichts über einen Trend, der deinen Nägeln schadet. Bevor ein Tipp ins Magazin kommt, frage ich mich zuerst: Tut das dem Nagel gut? Brauchst du wirklich die stärkste Feile, das aggressivste Entferner-Pad? Meistens nicht. Ich zeige dir lieber, wie du mit der richtigen Feilrichtung, etwas Geduld und guter Pflege aus weichen, eingerissenen Nägeln wieder belastbare machst, Schritt für Schritt und schonend.

Katharina R. feilt einen Naturnagel schonend in eine sanfte ovale Form
Katharina R. zeigt ihre gepflegten, natuerlichen Naegel in dezentem Nude

Katharinas Nagel-Steckbrief

  • Lieblings-DesignCleanes Nude mit gepflegter, glänzender Oberfläche, natürlich und nie aufdringlich.
  • Lieblings-NagelformSanftes Oval, schützt die Ecken und bricht im Alltag deutlich seltener.
  • Lieblings-ModellageNaturnagelverstärkung mit Fiberglas oder einem dünnen, schonenden Aufbau-Gel, wenn der Nagel Stütze braucht.
  • Das mag ich am liebstenWenn ein wirklich ruinierter Nagel nach ein paar Wochen Pflege das erste Mal wieder gesund nachwächst, dieser Moment macht mich jedes Mal glücklich.
  • Mein StyleNatürlich und clean: gepflegt statt überladen, weil ein gesunder Nagel das schönste Statement ist.

Was du von mir erwarten kannst

Ehrliche Pflege-Tipps, schonende Anleitungen und ein realistischer Blick auf das, was deine Nägel wirklich brauchen, egal, ob sie gerade brüchig sind oder du sie einfach gesund halten möchtest. Ich verspreche dir keine Wunder in drei Tagen, sondern zeige dir, was über Wochen wirklich hält. Wenn ich nicht am Pflegetisch sitze, bin ich am liebsten mit den Kindern draußen an der Nordsee oder mit einem Tee auf dem Sofa. Diese Bodenständigkeit nehme ich mit ins Magazin.

  • 12 Jahre Nageldesign
  • seit 5 Jahren im N&BF-Team
  • Schwerpunkt Naturnagel-Pflege

Alle Artikel im Magazin →

Beiträge von Katharina R.

Nagelpflege & Gesundheit

Nagelpflege Lange gepflegte Naturnägel als Ergebnis guter Nagelpflege
Katharina R. 6 Min. Lesezeit

Nägel schneller wachsen lassen

Du möchtest deine Nägel schneller wachsen lassen und endlich lange, gepflegte Naturnägel bekommen? Das natürliche Nagelwachstum kannst du nicht beliebig beschleunigen, denn es ist zu großen Teilen genetisch festgelegt. Mit der richtigen Pflege, einer ausgewogenen Ernährung und etwas Geduld schaffst du aber die besten Voraussetzungen dafür, dass deine Fingernägel kräftig nachwachsen, weniger abbrechen und dadurch tatsächlich länger werden. In diesem Beitrag erfährst du, wie schnell Nägel wachsen, welche Faktoren das Nagelwachstum anregen und wie du deine Nägel wachsen lassen kannst, ohne dass sie unterwegs einreißen. In diesem Artikel So schnell wachsen Fingernägel Nägel schneller wachsen lassen: was wirklich hilft Ernährung für starkes Nagelwachstum Nägel wachsen lassen Schritt für Schritt Nagelhärter und Nagelöl als Unterstützung Häufige Fehler, die das Wachstum bremsen Wann zum Arzt? Häufige Fragen Lange, gepflegte Fingernägel sind für viele ein Ausdruck von Eleganz und bieten zudem ausreichend Fläche für hübsche Nageldesigns. Um diesen Look zu erzielen, scheint für viele der Gang ins Nagelstudio unumgänglich. Kostengünstiger und schonender ist es, die Naturnägel lang wachsen zu lassen. Brüchige oder einreißende Fingernägel sind da jedoch ein Hindernis. Mit der passenden Pflege, etwas Nagelöl und einem stärkenden Nagelhärter gibst du deinen Nägeln die nötige Widerstandsfähigkeit, damit sie wachsen können. [pro-look] So schnell wachsen Fingernägel Die Gesundheit eines Menschen spiegelt sich, ähnlich wie bei den Haaren, auch in den Nägeln wider. Ein Fingernagel wächst im Schnitt 0,5 bis 1,2 Millimeter pro Woche. Das macht im Monat etwa drei bis fünf Millimeter und ist rund doppelt so schnell wie das Wachstum der Fußnägel. Wenn du dich also fragst, wie schnell Fingernägel wachsen, lautet die Antwort: deutlich langsamer, als die Geduld es sich oft wünscht. Beeinflusst wird das wöchentliche Wachstum in erster Linie von der eigenen Veranlagung. Dabei kommt es sogar zu Unterschieden zwischen jedem einzelnen Nagel. In der Regel wächst der Mittelfingernagel am schnellsten. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Jahreszeit. Im Sommer nimmt dein Körper durch die Sonneneinstrahlung mehr Vitamin D auf als im Winter, daher wachsen die Nägel im Sommer durchschnittlich etwas schneller. Wie du daraus dauerhaft schöne lange Naturnägel machst, liest du im verlinkten Beitrag. Ein Fingernagel wächst rund 0,5 bis 1,2 Millimeter pro Woche, regelmäßige Pflege hält ihn dabei stabil. Nägel schneller wachsen lassen: was wirklich hilft Vorweg die ehrliche Einordnung: Du kannst das eigentliche Nagelwachstum nicht beliebig anregen, denn wie schnell die Nagelplatte aus der Wachstumszone nachwächst, ist genetisch vorgegeben. Was du beeinflussen kannst, ist die Qualität deiner Nägel. Faktoren wie Ernährung und Nagelpflege verhelfen dir indirekt dazu, schöne lange Naturnägel zu bekommen. Sie verleihen deinen Fingernägeln mehr Widerstandsfähigkeit, sodass sie nicht so leicht einreißen, abbrechen oder spröde werden. Genau das sind drei der Gründe, warum es häufig misslingt, die Nägel wachsen zu lassen. Wer seine Nägel schneller wachsen lassen möchte, sollte deshalb weniger auf Wundermittel setzen und mehr auf Stabilität. Ein Nagel, der nicht ständig an der Spitze ausbricht, gewinnt netto an Länge, auch wenn die Wachstumsgeschwindigkeit gleich bleibt. So bekommst du nach und nach lange Naturnägel, die gesund und gepflegt aussehen. Ernährung für starkes Nagelwachstum Was du isst, zeigt sich an deinen Nägeln. Eine ausgewogene Ernährung liefert die Bausteine, aus denen kräftige Nägel entstehen. Besonders wichtig sind diese Nährstoffe: Biotin: Das Vitamin B7 unterstützt die Bildung von Keratin, dem Hauptbestandteil deiner Nägel. Es steckt in Eiern, Nüssen und Haferflocken. Eisen: Ein Eisenmangel zeigt sich oft an brüchigen oder rillenförmigen Nägeln. Hülsenfrüchte und grünes Gemüse sind gute Quellen. Zink: Wichtig für Zellteilung und damit für das Nachwachsen des Nagels. Vitamin D: Dein Körper benötigt es, um die Naturnägel wachsen zu lassen. Sonnenlicht und fetter Fisch helfen. Proteine: Da der Nagel aus Keratin besteht, braucht er ausreichend Eiweiß als Grundbaustein. Trinke außerdem genug. Eine gut mit Feuchtigkeit versorgte Nagelplatte ist elastischer und reißt seltener ein. Nägel wachsen lassen Schritt für Schritt Damit deine Nägel ungestört wachsen können, hilft eine kleine, regelmäßige Pflegeroutine. Arbeite dabei immer schonend, denn jeder unnötige Druck und jede grobe Behandlung kostet Länge. In Form feilen: Bringe die Nägel mit einer feinen Feile in Form und feile immer in eine Richtung, nicht im Sägebewegung hin und her. Nicht zu kurz schneiden: Lass etwas freie Kante stehen, damit die empfindliche Spitze geschützt bleibt. Nagelhaut zurückschieben: Schiebe die Nagelhaut nach einem Ölbad mit einem Rosenholzstäbchen sanft zurück, statt sie zu schneiden. So bleibt die Wachstumszone geschützt. Nagelhärter auftragen: Ein Nagelhärter kräftigt weiche Nägel und beugt dem Abbrechen vor. Einölen: Massiere täglich etwas Nagelöl in Nagel und Nagelhaut ein, das hält beides geschmeidig. Hände schützen: Trage beim Putzen Handschuhe, denn Wasser und Reinigungsmittel weichen die Nägel auf und machen sie brüchig. Tägliches Nagelöl und ein stärkender Nagelhärter halten lange Naturnägel stabil. Nagelhärter und Nagelöl als Unterstützung Um deine Naturnägel zu stärken, kannst du zu einem Nagelhärter greifen. Dieser bewirkt zwar kein schnelleres Wachstum, beugt jedoch schnellem Abbrechen vor. Denn je länger die Nägel werden, desto eher reißen sie an der Spitze ein. Ein Härter legt einen schützenden Film über die Nagelplatte und gibt weichen Nägeln mehr Festigkeit. Ergänzend sorgt ein nährendes Nagelöl für Feuchtigkeit. Die enthaltenen Fettsäuren dringen in die Nagelplatte und die Nagelhaut ein, machen beides geschmeidig und schützen vor dem Austrocknen. Ein elastischer Nagel splittert seltener, dadurch behält er seine Länge. Wer es noch stabiler mag, kann die natürliche Nagelplatte mit einem klaren Aufbaugel verstärken, während die eigenen Nägel darunter in Ruhe nachwachsen. Häufige Fehler, die das Wachstum bremsen Oft sind es nicht die Gene, sondern kleine Gewohnheiten, die das Nägelwachsen sabotieren. Diese Fehler solltest du vermeiden: Nägel als Werkzeug benutzen: Pakete öffnen oder Etiketten abkratzen kostet schnell die mühsam gewonnene Länge. An den Nägeln kauen: Das verkürzt nicht nur die Nägel, sondern schädigt auch die Nagelhaut. Aggressives Feilen: Hin- und Herfeilen lässt die Nagelschichten aufsplittern. Acetonhaltiger Entferner: Er trocknet Nagel und Haut aus, greife lieber zu einer milden Variante. Keine Pflege: Ohne Öl und Feuchtigkeit werden die Nägel spröde und brechen vor der gewünschten Länge ab. Wann zum Arzt? Bleiben deine Nägel trotz guter Pflege und ausgewogener Ernährung dauerhaft sehr brüchig, verfärbt oder wachsen sie auffällig langsam, kann eine gesundheitliche Ursache dahinterstecken. Veränderungen an Nägeln können auf einen Nährstoffmangel oder eine Grunderkrankung hinweisen, das beschreibt auch die unabhängige Apotheken Umschau. In solchen Fällen ist der Gang zur Hausärztin oder Dermatologin der richtige Schritt. Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt. [look-1] Häufige Fragen zum Nägel wachsen lassen Wie kann ich meine Nägel schneller wachsen lassen?Die eigentliche Wachstumsgeschwindigkeit ist genetisch festgelegt und lässt sich kaum beschleunigen. Du kannst aber dafür sorgen, dass die Nägel nicht einreißen oder abbrechen, dann gewinnen sie netto an Länge. Ausgewogene Ernährung, ein Nagelhärter, tägliches Nagelöl und schonendes Feilen helfen dabei. Wie viel wachsen Fingernägel pro Monat?Ein Fingernagel wächst im Schnitt 0,5 bis 1,2 Millimeter pro Woche, also etwa drei bis fünf Millimeter im Monat. Fußnägel wachsen nur rund halb so schnell. Welche Vitamine regen das Nagelwachstum an?Besonders Biotin, Vitamin D, Eisen, Zink und ausreichend Protein unterstützen kräftige Nägel. Sie erhöhen die Wachstumsgeschwindigkeit nicht direkt, machen die Nägel aber stabiler, sodass sie länger werden können. Warum brechen meine Nägel immer ab, bevor sie lang werden?Meist sind die Nägel zu trocken oder zu weich. Regelmäßiges Nagelöl, ein Nagelhärter, Handschuhe beim Putzen und der Verzicht auf acetonhaltigen Entferner machen die Nägel widerstandsfähiger.

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Nagelbettentzuendung Nagelbettentzuendung
Katharina R. 6 Min. Lesezeit

Nagelbettentzuendung

Eine Nagelbettentzündung kündigt sich meist mit einer pochenden, geröteten Stelle am Nagelrand an und kann ganz schön unangenehm werden. Fachlich heißt sie Paronychie und entsteht, wenn Bakterien oder Hefepilze durch kleine Verletzungen in die Haut rund um den Nagel gelangen. In diesem Artikel erfährst du, wie du eine Nagelbettentzündung erkennst, wann du sie selbst pflegend begleiten kannst und wann du unbedingt zur Ärztin oder zum Arzt gehen solltest. Vor allem aber zeigen wir dir, wie du mit gepflegter Nagelhaut und sauberem Arbeiten von vornherein vorbeugst. Wichtiger Hinweis vorab: Dieser Artikel ist eine Pflege und Vorbeuge Information, keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Bei Eiter, pochenden Schmerzen, Fieber, sich ausbreitender Rötung oder wenn du Diabetes hast oder Medikamente nimmst, die das Immunsystem schwächen, gehörst du zeitnah in ärztliche Hände. Warte hier bitte nicht ab. In diesem Artikel Was ist eine Nagelbettentzündung? Nagelbettentzündung erkennen: Symptome Wie eine Nagelbettentzündung entsteht Nagelbettentzündung am Finger und Zeh Sanfte Hausmittel zur Begleitung Wann du zum Arzt musst Vorbeugen mit guter Nagelpflege Häufige Fragen Fast jeder kennt das: Ein winziger Riss in der Nagelhaut, ein zu kurz geschnittenes Eckchen am Nagel, und schon wird die Stelle rot, warm und druckempfindlich. Eine beginnende Nagelbettentzündung ist häufig und in leichter Form gut zu beruhigen. Genau hier setzt gute Pflege an: Mit gesunder, geschmeidiger Nagelhaut und sauberem Werkzeug, etwa einem Rosenholzstäbchen statt der Schere und einem pflegenden Nagelöl, gibst du Bakterien deutlich weniger Angriffsfläche. [pro-look] Was ist eine Nagelbettentzündung? Eine Nagelbettentzündung, fachlich Paronychie, ist eine Entzündung der Haut rund um den Nagel, also des Nagelwalls und des Nagelfalzes. Sie entsteht, wenn Krankheitserreger durch eine kleine Verletzung in die Haut eindringen. Mediziner unterscheiden eine akute Form, die plötzlich und schmerzhaft auftritt, und eine chronische Form, die über Wochen immer wiederkehrt. Die akute Variante wird meist von Bakterien ausgelöst, die chronische oft von Hefepilzen wie Candida, begünstigt durch dauerhaft feuchte Hände. Die unabhängige Apotheken Umschau beschreibt die Paronychie ebenfalls als Entzündung des Nagelwalls mit Rötung, Schwellung und Schmerzen. Wichtig zu verstehen: Der Nagel selbst ist nicht entzündet, sondern die Haut darum herum. Genau diese Haut, die Nagelhaut und der Nagelwall, ist die natürliche Schutzbarriere deines Nagels. Ist sie gesund und geschmeidig, hält sie Keime draußen. Ist sie rissig, eingerissen oder verletzt, wird sie zur Eintrittspforte. Nagelbettentzündung erkennen: Symptome Je früher du eine Nagelbettentzündung erkennst, desto eher kannst du sanft gegensteuern oder rechtzeitig ärztliche Hilfe holen. Typische Anzeichen rund um den Nagelrand sind: Rötung: Die Haut am Nagelwall färbt sich deutlich rot. Schwellung: Der Bereich wirkt geschwollen und gespannt. Überwärmung: Die Stelle fühlt sich warm an. Schmerz: Anfangs druckempfindlich, später oft pochend. Eiter: Bildet sich eine gelbliche Eiterblase, ist die Entzündung fortgeschritten. Bei einer chronischen Nagelbettentzündung sind die Beschwerden oft milder, kehren aber immer wieder. Der Nagelwall ist dann dauerhaft leicht geschwollen, die Nagelhaut löst sich vom Nagel und der Nagel selbst kann wellig werden oder sich verfärben. Solche länger anhaltenden Nagelveränderungen solltest du immer ärztlich abklären lassen. Mehr dazu liest du in unserem Beitrag zu Nagelveränderungen. Geschmeidige, gepflegte Nagelhaut ist die beste Schutzbarriere gegen Entzündungen. Wie eine Nagelbettentzündung entsteht Damit eine Entzündung entstehen kann, braucht es zwei Dinge: eine kleine Verletzung und Erreger, die hineingelangen. Im Alltag passiert das schneller, als man denkt. Diese Auslöser sind besonders häufig: Zu kurz oder schief geschnittene Nägel: Eingewachsene Ecken reizen den Nagelwall. Abgerissene Niednägel: Wird ein Niednagel abgerissen statt sauber gekürzt, entsteht eine offene Wunde. Weggeschnittene Nagelhaut: Wer die gesunde Nagelhaut wegschneidet, öffnet die natürliche Schutzbarriere. Dauerhaft feuchte Hände: Ständige Nässe weicht die Haut auf und begünstigt Hefepilze. Nagelkauen und Nagelhautknibbeln: Über den Mund gelangen Keime direkt in kleine Wunden. Du siehst: Die meisten Ursachen haben mit dem Umgang mit Nagel und Nagelhaut zu tun. Genau deshalb ist eine schonende Pflegeroutine die wirksamste Vorbeugung. Wer die Nagelhaut richtig pflegt statt sie zu strapazieren, senkt das Risiko spürbar. Nagelbettentzündung am Finger und Zeh Eine Nagelbettentzündung am Finger entsteht häufig nach Maniküre Fehlern, durch Niednägel oder durch häufiges Arbeiten im Feuchten. Am Fuß betrifft sie dagegen oft den großen Zeh und hängt mit zu kurz oder rund geschnittenen Nägeln zusammen, die seitlich einwachsen. In beiden Fällen gilt: Solange die Stelle nur leicht gerötet und empfindlich ist, kannst du sie schonen und beobachten. Sobald sich Eiter bildet, der Schmerz pocht oder sich die Rötung ausbreitet, gehörst du in ärztliche Behandlung. Drücke niemals selbst an einer Eiterstelle herum, das kann die Entzündung tiefer treiben. Sanfte Hausmittel zur Begleitung Bei einer ganz leichten, beginnenden Reizung ohne Eiter kannst du die Stelle pflegend begleiten. Diese Hausmittel ersetzen keine ärztliche Behandlung, können eine kleine Reizung aber beruhigen: Warmes Handbad: Bade die Hand mehrmals täglich einige Minuten in lauwarmem Wasser, gern mit Kamille. Das beruhigt und hält die Stelle sauber. Trocken halten: Nach dem Bad gut abtrocknen. Bei Hausarbeit Handschuhe tragen, damit die Haut nicht aufweicht. Nicht knibbeln: Lass die Stelle in Ruhe, zupfe nicht an Hautfetzen und schneide nichts weg. Nagelhaut pflegen: Ist die akute Reizung abgeklungen, hältst du die Haut mit einem milden Nagelöl geschmeidig, damit sie nicht erneut einreißt. Tritt nach ein bis zwei Tagen keine Besserung ein oder verschlimmern sich die Beschwerden, ist Selbstpflege nicht mehr der richtige Weg. Nagelhaut zurückschieben statt schneiden hält die Schutzbarriere intakt. Wann du zum Arzt musst Pflege hat klare Grenzen. Bitte gehe zeitnah zur Ärztin oder zum Arzt, wenn eines dieser Anzeichen auftritt: Es bildet sich Eiter oder eine Eiterblase am Nagelrand. Der Schmerz pocht oder wird stärker. Die Rötung breitet sich aus oder es bilden sich rote Streifen Richtung Hand. Du bekommst Fieber oder fühlst dich krank. Die Entzündung kehrt immer wieder oder heilt nicht ab. Du hast Diabetes, eine Immunschwäche oder Durchblutungsstörungen. In diesen Fällen kann eine ärztliche Behandlung nötig sein, etwa um Eiter zu entlasten oder gezielt zu behandeln. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern der schnellste Weg zurück zu gesunden Nägeln. Verlasse dich bei deutlichen Beschwerden nie auf Hausmittel allein. Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und Vorbeugung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Eiter, Fieber, starken oder pochenden Schmerzen sowie bei Vorerkrankungen wende dich bitte umgehend an eine Ärztin oder einen Arzt. [look-1] Vorbeugen mit guter Nagelpflege Die gute Nachricht: Den meisten Nagelbettentzündungen kannst du vorbeugen. Der Schlüssel ist eine gesunde, intakte Nagelhaut, denn sie ist die Schutzbarriere, die Keime fernhält. So machst du es Bakterien und Pilzen schwer: Nagelhaut zurückschieben statt schneiden: Nutze nach einem Handbad ein Rosenholzstäbchen und schiebe die Haut sanft zurück. Sitzt die Haut sehr fest: weiche sie mit einem milden Nagelhautentferner auf, statt zu reißen. Täglich einölen: Ein pflegendes Nagelöl hält die Haut geschmeidig und reißfest. Sauber arbeiten: Werkzeug vor und nach Gebrauch reinigen, niemals an Niednägeln reißen. Hände schützen: Bei Nässe und Putzmitteln Handschuhe tragen, danach eincremen. Übrigens: Manche fürchten, dass Nagelveränderungen durch Pilze entstehen. Wie das zusammenhängt und was wirklich dahintersteckt, liest du ausführlich in unserem Ratgeber dazu, woher Nagelpilz kommt. Für die Vorbeugung von Entzündungen gilt dasselbe Grundprinzip: saubere Werkzeuge, trockene Hände und eine gepflegte Nagelhaut. Häufige Fragen zur Nagelbettentzündung Wie erkenne ich eine Nagelbettentzündung?An Rötung, Schwellung, Überwärmung und Druckschmerz am Nagelrand. Kommt Eiter oder pochender Schmerz hinzu, ist die Entzündung fortgeschritten und gehört ärztlich behandelt. Was hilft bei einer leichten Nagelbettentzündung?Bei einer ganz leichten Reizung ohne Eiter können warme Handbäder, Trockenhalten und Ruhe die Stelle beruhigen. Bessert sich nichts oder kommt Eiter dazu, gehst du zur Ärztin oder zum Arzt. Wann muss ich mit einer Nagelbettentzündung zum Arzt?Bei Eiter, Fieber, starken oder pochenden Schmerzen, sich ausbreitender Rötung, immer wiederkehrender Entzündung oder wenn du Diabetes oder eine Immunschwäche hast. Dann bitte zeitnah ärztlich abklären lassen. Wie kann ich einer Nagelbettentzündung vorbeugen?Schiebe die Nagelhaut zurück statt sie zu schneiden, halte sie mit Nagelöl geschmeidig, arbeite mit sauberem Werkzeug und schütze die Hände vor dauerhafter Nässe. Eine intakte Nagelhaut ist die beste Schutzbarriere.

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Schöne lange Naturnägel

Lange, elegante Fingernägel müssen kein Traum aus dem Nagelstudio sein. Mit der richtigen Kombination aus gezielter Pflege, einer nährstoffreichen Ernährung und ein paar einfachen Alltagstricks kannst du deine Naturnägel effektiv stärken und gesund wachsen lassen. Erfahre hier, wie du brüchige Nägel vermeidest und ihnen zu neuer Widerstandsfähigkeit verhilfst.

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Fingernägel kauen

Schluss mit abgekauten Nägeln: Das zwanghafte Kauen an den Fingernägeln (Onychophagie) ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann auch schmerzhafte Entzündungen verursachen. Doch wie bricht man aus diesem Teufelskreis aus? Von bitterem Nagellack über gezielte Entspannungstechniken bis hin zur rettenden Nagelmodellage – wir zeigen dir effektive Strategien, wie du deine Hände endlich wieder stolz präsentieren kannst und warum Gel- oder Acrylnägel eine perfekte Barriere gegen die lästige Gewohnheit bilden.

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Unschöne Verfärbungen an den Fingernägeln sorgen oft für Verunsicherung. Doch was steckt wirklich dahinter, wenn sich der Naturnagel gelblich färbt? Von harmlosen Farbpigmenten im Nagellack und Nikotinablagerungen bis hin zu ernsthafteren Ursachen wie Nagelpilz oder Nährstoffmangel – wir gehen den Ursachen auf den Grund. Erfahre in diesem Artikel, wie du Verfärbungen mit einfachen Hausmitteln wie Zitronensaft oder Backpulver löst, warum ein Base Coat deine Rettung ist und wann es Zeit wird, einen Arzt aufzusuchen.

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